Samstag, 8. Juli 2017

Cineasten Challenge: #5 The Breakfast Club

Die Cineasten Challenge ging vor einiger Zeit tatsächlich schon in die 5te Runde. Ausgesucht hat mein guter Freund Nic Storm einen Film, der wohl vielen ein Begriff sein dürfte.

Bei mir war es so, aber ansonsten erlebte ich einen Film, der mich wirklich Emotional erfasst hat.
Daher keine langen Vorworte, heute geht es um den berühmt, berüchtigten "Frühstücksclub"!


Breakfast Club


Quelle
Entstehungsjahr: 1985

Altersfreigabe: FSK 12

Produktionsland: Vereinigte Staaten

Regie: John Hughes

Musik: Keith Forsey

Länge: 93 Minuten

Darsteller: Judd Nelson, Molly Ringwald, Ally Sheedy, Emilio Estevez, Anthony Michael Hall, Paul Gleason u.a.


Und darum geht es:


An einem Samstag Mittag dürfen fünf Jugendliche, die scheinbar unterschiedlicher nicht sein können, Nachsitzen: Der Streber Brain, den eine schlechte Note beinah in den Selbstmord getrieben hätte; John der Rebell, welcher aus einem Gewalttätigen Elternhaus kommt; das Sport-Ass Andrew, der typische Amerikanischer Highschool-Held; Claire, die "Prinzessin" aus reichem Hause; und die schwarz gekleidete Außenseiterin Allison.
Alle werde sie dazu verdonnert, einen Aufsatz über die eigene Identität zu schreiben. In der Abwesenheit des Lehrers kommt es allerdings schon bald zu ersten Spannungen zwischen den fünf Teenagern, die immerhin zu den typischen Gruppen an der Highschool gehören, die sich lieber aus dem Weg gehen.
Bevor der Tag jedoch endet, werden alle fünf Erfahrungen gemacht haben, wie sie vielleicht nie wieder im Leben machen werden. Sie sind alle von der gleichen Art, mag die sozialen Gruppe oder die Einschätzung der Lehrer und Eltern sie auch trennen. Ein Tag, den sie nie vergessen werden...


Das ist meine Meinung zu Nic's Film Auswahl:


Ich kannte den Titel. Und dank Pitch Perfekt sogar einen Song, den ich auch irgendwie kannte aus Radio und anderen Medien aber irgendwie auch nie wirklich mit diesem Film verband. Aber das war es dann auch.
Als ich hörte, das Nic diesen Film in seine Liste für mich aufgenommen hatte, hatte ich auch überhaupt keine Ahnung um was es da gehen sollte. Der Titel war auch jetzt nicht sonderlich viel sagend wie manche andere große Blockbuster es anhand des Filmtitel erahnen lassen ("Titanic" - Aha, da geht es um einen Luxusdampfer der Untergeht!; "Jaws" - Klar, da geht es um einen bösen Monster Hai der einen Ferienort unsicher macht! Und so weiter und so weiter...!).
Ich hatte nur eine Vermutung das es vielleicht in die Richtung "Club der Toten Dichter" gehen könnte aber sicher war ich mir da natürlich nicht.

Letztendlich bin ich also völlig unvoreingenommen an diesen Film heran gegangen. Natürlich bin ich auch allem aus dem Weg gegangen um mich in irgendeiner Form zu informieren.
Und was ich dann zu sehen bekam, war ein kleiner Flashback in die eigene Jugend. Alles kam einem so bekannt vor. Die Ängste, die Sorgen, die Vorurteile, das Individuum sein.
Es gab da einfach diese Identifikation, die es wahrscheinlich für jeden Zuschauer gab und geben wird. Ich konnte mich sofort mit der Rolle der Außenseiterin identifizieren, obwohl ich wahrscheinlich lieber die "Prinzessin" gewesen wäre. Mit dem Unterschied, das ich wohl kaum was mit den "It-Girls" meines Jahrgangs, noch mit den großen Rebellen oder sogar den Strebern was zu tun hatte. Schlimm so zu denken aber so war es wirklich. Selbst zu meiner Zeit gab es diese Gruppen.
Vielleicht fand ich diesen Film deshalb so unglaublich toll.

Der Gedanke, was wenn jemand gewisse Gruppierungen, die so niemals etwas miteinander zu tun haben würden, einfach zusammen zu setzten. In diesem Fall klappe es nach anfänglichen Schwierigkeiten wunderbar. Schade das es dies zu meiner Zeit nicht gab. Man hätte viele Vorurteile ablegen können - sowas machen viele Leute heute gar nicht mehr (ich muss mich leider selber dazu zählen...).

Somit war das bisher tatsächlich der beste Film, den ich in der gesamten Challenge geschaut habe. Wirklich wahr. Es war einfach so aus dem Leben gegriffen.
Für mich ganz großes Kino!


Für diese Leute ist der Film etwas:


Leute die gefallen an "stille" Filme aller "Club der Toten Dichter" oder sogar "Junebug" haben. Menschen die Abends mal abschalten wollen, ohne diesen typischen Blockbuster Flair aber dennoch nicht den Kopf für wirklich anspruchsvolle Dramen haben, denen sei der "Breakfast Club" wahrlich ans Herz gelegt!


Diese Leute sollten die Finger davon lassen:


Tatsächlich die mit ähnlichen Filmen wie oben aufgelistet nicht viel anfangen können. Die werden vielleicht mal einen Blick riskieren, werden diesem Film aber wohl kaum etwas abgewinnen können.


Mein Fazit: Ein Film der definitiv Eindrücke bei mir hinterlassen hat. Der mich kurzweilig in meine eigene Jugend versetzt hat und mir irgendwie sehr Charmant den Spiegel vorgehalten hat. Ein schöner Film, der etwas vorgemacht hat, was leider in der heutigen Zeit viel zu selten passiert (Vorurteile über Bord werfen und auf Gruppenzwang pfeifen!).


10/10


xxx
Aimée

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