Sonntag, 28. Mai 2017

Aimée backt 2: 12.05.2017 - #52 Zwiebelkuchen; S. 140

Herzhaft ist manchmal genauso gut wie etwas süßes. Und wenn es dann, ähnlich wie vor zwei Wochen noch gar nicht so warm war, schmecken auch die eigentlich Herbstlichen Rezepte ganz wundervoll. Das vorletzte Rezept war nämlich ein Leckerchen, welches ich bereits aus Mutters Küche kannte.

Damals war ich weniger Begeistert - wie könnte ein Kuchen auch nicht süß sein? Also machte ich stets einen großen Bogen drum herum! Ein großer Fehler! Denn wenn der Zwiebelkuchen meiner Mum nur annähernd nur so gut schmeckt, wie die Variante der guten Enie dann habe ich wohl einen verdammt großen Fehler gemacht!


Das besondere hieran war, für mich, das der Teig ein Quark-Öl-Teig war. Ich muss mal meine Mum fragen, was sie immer für einen Teig benutzt hat. Ich bin mir aber sehr sicher, das es ein anderer war.
Aber ich mag diesen Teig besonders gerne - deshalb habe ich mich total darauf gefreut. Er ist in der Herstellung und vom Geschmack nämlich total genial einfach!

Für den Teig die dafür vorgesehenen Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethacken vermengen. Dabei muss man allerdings aufpassen, das man das nicht zu lange macht. Quark-Öl-Teig fängt nämlich an zu kleben.
Das ganze wird dann in Frischhaltefolie gewickelt und für mindestens 60 Minuten kalt gestellt.

In der zeit machte ich mich ans Zwiebeln waschen und schneiden - und Martin, einer meiner Mitbewohner, half mir fleißig dabei. Den bei der Menge an Zwiebeln wäre ich wohl so schnell nicht fertig geworden. Danke dafür, Martin!

Es war im übrigen fast ein Kg an verschiedensten Zwiebeln. Wahnsinn! Und Martin machte das echt fix - wo ich gerade an der dritten war und nur noch heulte, war er drei mal so weit. Und das ganz ohne Träne. Wir haben viel gelacht!

Und nach 60 Minuten ging es ans Eingemachte: Der Ofen wurde vorgeheizt, der Teig in Form gerollt und gelegt und die Zwiebeln alle samt in einer Pfanne mit Öl glasig gedünstet.
In einer Schüssel habe ich dann Créme fraîche, Milch, Speisestärke und das Ei mit den Schinkenwürfel angerührt und zu den Zwiebeln gegoßen. Abgerundet wurde das ganze dann mit ordentlich Salz und Pfeffer!

Die Füllung gab ich dann in beide Formen (in machte zwei kleine, damit einer für die WG war und einer für die Familie!) und gab sie für fast 50 Minuten in den Ofen.
Nach dem backen noch mindestens 10 Minuten in der Form lassen und dann durfte angeschnitten und probiert werden!

Mein Fazit: Ein richtig tolles Rezept! Und es bietet so viele Möglichkeiten. Beim nächsten mal würde ich wohl noch andere Gewürze dran machen. Und generell lässt sich das ganze unglaublich gut Variieren! Einfach wunderbar!
Auch war der Rest, Martin und Familie begeistert! Schade, das es so schnell weg gefuttert war!

Und für alle, die sich auch davon überzeugen wollen habe ich hier den passenden Link zu Sixx: Zwiebelkuchen!

xxx
Aimée

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