Sonntag, 5. März 2017

Aimée backt 2: 24.02.2017 - #43 Schwarzwälder Kirschtorte; S. 100

Der Februar ist bereits vorbei und der März kündigt sich, zumindest hier in Witten, mit Regen und Stürmen an. Da denke ich liebend gerne an den ruhigen Februar und seine wundervollen romantischen Rezepte.
Allen voran das Highlight und Königsdisziplin Betitelte Torte:

Die Schwarzwälder Kirschtorte!



Der Klassiker überhaupt, wenn auch ein wenig entstaubt!
In den letzten Jahren habe ich die ein oder andere Variante dieser tollen Torte gezaubert. Ob Trifle, Cupcakes oder auch Push-Up-Pop-Cakes - aber die eigentliche Torte habe ich nie gebacken!
Vielleicht auch, weil mich abschreckte, das mein Dad als gelernter Bäcker vor vielen Jahren, als ich mit Backen noch recht wenig am Hut hatte, zu mir sagte, das diese Torte die absolute Königsklasse unter den Torten sei.
Jahre später und mich schreckte dieser Satz noch immer ab!
Und das, obwohl ich ich schon so einiges angeeignet habe!

Laut Back-Challenge 2 würde aber eben diese besagte Torte verlangt werden und je näher diese kam, umso entspannter wurde ich. Ich lass mir das Rezept mehrmals durch und stellte recht schnell ernüchternd fest: Das ist nichts, was du nicht bereits in irgendeiner Form schon vorher einmal gezaubert hast!

Und was ich natürlich richtig toll fand: Sie sollte Farbe bekommen! Das wertete diesen Klassiker optisch schon einmal ein wenig auf!

Und das benötigte ich für die Torte:


- Weizenmehl
- Kakaopulver
- Eier
- Zucker
- Wasser
- flüssige Butter
- Schattenmorellen
- Speisestärke
- Blatt Gelatine
- Sahne
- Lebensmittelfarbe
- Kirschwasser
- Puderzucker
- Amarenakirschen
- Schokoladenraspeln

Tja, eine ganze Menge, die ich hier für benötigte. Aber tatsächlich musste ich nur die Kirschen, in jeglicher Form, die Sahne, die Lebensmittelfarbe und die Schokoladenraspeln kaufen.
Den Rest hatte ich daheim.

Ich begann bereits einen Tag zuvor und sogar für meine Verhältnisse früh, da ich viel schaffen wollte.
Daher bereitete ich zuerst den Boden vor.

Ich gab die vorhandenen Zutaten für den Boden in eine Schüssel und und anschließend in die dafür vorbereitete Springform. Dort ließ ich es backen, gut auskühlen und schnitt mit drei Böden zurecht.

Dann kümmerte ich mich um das Kirschkompott. Das war nicht wirklich schwer aber es waren viele kleine Schritte. Aber nichts unbekanntes.

Den ersten Boden legte ich auf eine Platte und legte meinen Tortenring darauf. Dann kam das Kompott mit den Kirschen darauf. Dann folgte der nächste Boden, den ich leicht andrückte. Diesen betreufelte ich dann mit etwas Kirschwasser.

Als nächstes kam die Sahne. Einen Teil der Sahne schlug ich mit etwas Lebensmittelfarbe und etwas Kirschwasser steif und verstrich diese auf dem zweiten Boden.
Der letzte Boden kam oben drauf und wurde erneut leicht angedrückt.

Das ganze gab ich dann über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag schlug ich erneut Sahne steif - mit ordentlich Lebensmittelfarbe!
Diese gab ich dann auf die Torte und streichte sich damit ein.
Mit Schokoladenstreusel verzierte ich das gute Stück dann, ehe ich mit dem Rest Sahne dann noch hübsche Tupfer auf die Torte spritzte und diese mit Kirschen vollendete!

Mein Fazit: Sie ist ehrlich nicht so schwer, wie man denkt! Wenn man jeden Schritt einfach befolgt oder zumindest so ein klein wenig Übung im Backen hat, so kann diese Torte definitiv recht sweet and easy gezaubert werden! Und m it der Farbe bekommt sie auch einen frischen Anstrich und zeugt ganz sicher, das sie selbstgemacht ist!

Und für alle, die sich nun auch daran versuchen wollen, bekommen hier das passende Rezept auf Sixx: Schwarzwälder-Kirschtorte

xxx
Aimée

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