Montag, 27. März 2017

#73 Veganer Käsekuchen*

In den letzten Jahren habe ich bereits so einiges gebacken. Von süß über herzhaft, von Klassikern über eigene Sachen, von traditionellen Gebäck bis hin zu Party Snacks. Da war in der Tat schon so einiges bei.

Und dank der Shop-Apotheke* bekam ich die Möglichkeit, mich an etwas ganz neuem zu versuchen weshalb ich euch heute einen Veganen Käsekuchen mit auf dem Weg geben mag!



Tatsächlich fiel mir erst bei den Vorbereitungen ein, was genau alles nicht verwendet werden darf. Wo der Klassische Käsekuchen natürlich Quark und Eier beinhaltet, so musste ich hier natürlich alternativen verwenden.

Ich entschied mit als Quark Ersatz für Natur- und Seiden-Tofu.
Der Natur-Tofu ist mittlerweile überall erhältlich. Die großen Kaufläden rüsten ihre Veganen Produkte auf - was ich wirklich toll finde! Immerhin hat nicht jede Stadt ein gut sortiertes Reformhaus.
Den Seiden-Tofu bekommt man meist in Asiatischen Lebensmittelläden. Die meisten kennen ihn bestimmt aus Suppen. Mich erinnerte er von der Konsistenz her sehr an eine Mischung aus Mozzarella und dünnerem Vanillepudding.
Auch habe ich während meiner Recherche gelernt, das der Eisengehalt 1mg pro 100g beträgt.  Das ist schon beachtlich!


Und das benötigt ihr für euren Veganen Käsekuchen:


Veganer Mürbeteig:

- 200g Margarine
- 100g Zucker
- 1 Prise Salz
- 300g Weizenmehl
- 2 Päckchen Vanillezucker

Für die Füllung benötigt ihr folgendes:

- 250g Margarine
- 800g Seiden-Tofu
- 2 Zitronen
- 400g Natur-Tofu
- 150g Zucker
- 1 Päckchen Vanillin Zucker
- 4 Tropfen Vanille Aroma
- 80g Speisestärke

Für den Seiden-Tofu müsst ihr tatsächlich in einen Asia Laden gehen. Der Rest ist problemlos beim nächsten Einkauf im Supermarkt zu bekommen.


Und so macht ihr den Mürbeteig:



1. Zuerst fettet ihr eure Springform ein, ohne das ihr den Rand um den Boden spannt.

Die Zutaten für den Mürbeteig alle in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Anders als beim normalen Mürbeteig muss dieser hier nicht noch gekühlt werden sondern kann direkt verarbeitet werden.

Einen Teil des Teigs legte ich auf dem Boden und rollte diesen darauf passend aus. Dann wurde der Rand drum herum gespannt. Den Rand rollte ich ebenso passend aus, rollte ihn auf und legte diesen dann passend in der Form aus. Alles gut andrücken und miteinander verbinden.

Mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zeit kann man sich um die Füllung kümmern.


Und so wird die Füllung gemacht:


1. Die Margarine schmelzt ihr in einem kleinen Topf und lasst sie erst einmal etwas abkühlen. Der Seiden-Tofu kommt in einem Sieb zum abtropfen. Dort lasst ihr ihn für ungefähr 10 Minuten.

2. Die Zitronen wascht ihr heiß ab und reibt die Schale ab. Anschließend wird der Saft ausgepresst. 

3. In einem wirklich guten Standmixer gebt ihr dann alle Zutaten für die Füllung und püriert es gemeinsam.

4. Den Ofen heizt ihr auf 180°C Ober- Unterhitze vor.

5. Nach einer Stunde kann der Teig in der Form aus dem Kühlschrank und mit der Creme befüllt werden.

6. Das ganze kann dann für 55-60 Minute in den vorgeheizten Ofen.

Ein kleiner Tipp: Macht, sofern ihr unsicher seid, vor dem herausnehmen eine Stäbchen Probe. Wenn der Kuchen im Ofen flüssiger erscheint aber am Stäbchen nicht mehr viel Teig haften bleibt, ist der Kuchen fertig. Er wird fest beim abkühlen.
Den Ring solltet ihr aber unbedingt noch um den Kuchen lassen.
Anschließend wenn nötig den Rand korrigieren und das ganze für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor dem servieren dann den Rand lösen und mit leckerem Obst der Saison garnieren.

xxx
Aimée


*In freundlicher Zusammenarbeit mit der Shop-Apotheke*!

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