Samstag, 21. Januar 2017

Cineasten Challenge: #1 Die Reise ins Labyrinth (Labyrinth)

Endlich hat es geklappt und wir konnten den ersten Film unserer Challenge gemeinsam schauen!
Den Anfang durfte ich machen. Und da wir uns nicht sofort entscheiden konnten, wurden alle Filme einfach in einen Beutel getan und Nic durfte blind ziehen.

Heute gehen wir zurück in die späten 80er, wo Effekte noch Handgemacht waren, ein Score sofort erkennen lässt das wir uns in genau diesem Jahrzehnt befinden und eine blutjunge Jennifer Connelly an der Seite von David Bowie glänzen durfte und der Oscar in noch unglaublich weiter Ferne schien.
Und dabei wären wir schon beim Thema:

Die Reise ins Labyrinth (Labyrinth)


Quelle
Entstehungsjahr: 1986

Altersfreigabe: FSK 12

Produktionsland: USA, Großbritannien

Regie: Jim Henson

Musik: Trevor Jones (Score); David Bowie

Länge: 97 Minuten

Darsteller: Jennifer Connelly, David Bowie u.a.

Und darum geht es:


Die 15 Jährige Sarah fühlt sich von ihrem Vater und seiner neuen Frau ungerecht behandelt und flüchtet sich daher immer wieder in ihre Fantasiewelt.
Als sie eines Abends dann auch noch auf ihren Bruder Toby aufpassen muss und das Baby nicht aufhört zu weinen, wünscht sie sich kurzerhand, das die Kobolde das Kleinkind entführen.
Gesagt getan!
Schnell bereut die überforderte Teenagerin ihren Wunsch doch das Baby ist fort. Dafür erscheint ihr Koboldkönig Jareth. Alles flehen und betteln bringt nichts, der kleine Toby bleibt in der Gewalt des Koboldkönigs.
Doch eine Chance gibt er Sarah: Sollte sie es schaffen, sein Schloss in mitten eines Labyrinths innerhalb von 13 Stunden zu erreichen gibt er ihren Bruder frei. Wenn nicht, bleibt er unter den Kobolden und würde ebenfalls einer werden.
Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Darum habe ich diesen Film ausgesucht:


Ich verbinde mit diesen Film unglaublich viel. 
Zum einen einen tollen Nachmittag mit meinen Dad im Winter um 1998 rum und zum anderen unglaublich liebevoll in Szene gesetzte Figuren und Charaktere.
Jim Henson, der bereits für die Muppets verantwortlich war, zeigt in seinem zweiten Puppenfilm, das er auch anderes kann. In diesem Fall eine unglaublich tolle Fantasystory verbunden mit tollen Schauspielern und einer gelungen Portion Humor, die selbst nach all den Jahren noch Lustig mit anzusehen ist (>>Komm mit rein - ich stell' dich meiner Alten vor!<<)

Für mich war dies damals einer der ersten DVD's die ich mir von meinem Taschengeld selber gekauft hatte. Und daheim musste er sofort mit meinem kleinen Bruder geschaut werden. Und ich hatte mich nicht geirrt - er war nach all den Jahren noch immer toll!

In den Kinos damals ein Flop so ist er mittlerweile, dank einer liebevollen Fangemeinde, zum Kultfilm geworden.

Für diese Leute ist der Film etwas:


Wenn ihr Puppentrickfilme mögt und auch mal das ein oder andere Lied in einem Film gerne hört so könnt ihr hier ganz getrost einen schönen und kurzweiligen Film erleben - wenn ihr euch drauf einlasst.

Diese Leute sollten die Finger davon lassen:


Leute, die mit Musik in Filmen nichts anfangen können und auch einen gewissen Wert auf Effekte legen werden mit diesem Film keine Freude haben. Die Effekte sind toll gemacht aber an einigen stellen merkt man das Alter des Films deutlich und kann erkennen, das gewisse Szenen auf Grund der Puppen vor einer Schwarzwand gedreht worden sind.

Mein Fazit: Ich liebe diesen Film nach wie vor auch wenn ich ihn nicht oft schauen muss. Aber wenn ich ihn dann mal schaue, dann bin ich auch immer wieder von dem Einfallsreichtum der Story und der Umsetzung begeistert. Bei den Liedern summe oder singe ich mit und bei den lustigen Stellen lache ich auch heute noch aus vollem Herzen.
Labyrinth bleibt für mich auch nach 31 Jahren ein Film, der meiner Meinung nach zu unrecht in Vergessenheit geraten ist.

8/10


xxx
Aimée

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen