Montag, 2. Januar 2017

Aimée backt 2: 29.12.2016 - #35 Dreierlei Rührkuchen; S. 20

Das Jahr 2017 beginnt bei mir auf dem Blog mit dem letzten Rezept des Jahres 2016 meiner zweiten Back-Challenge. Weihnachten ist nun schon etwas länger her und erst jetzt liegt bei uns der erste Schnee - etwas zu spät, wenn ihr mich fragt!
Im Laufe der Woche darf nämlich wieder alles abgeschmückt werden...

Was natürlich bleibt sind die Bilder, die Erinnerungen und der betörende Duft von selbst gemachten Plätzchen! Und wo wir gerade beim selbst gemachten sind - ich schulde euch noch meinen Bericht zum letzten Rezept der Back-Challenge: Dem Dreierlei Rührkuchen!


Anfänglich konnte ich mir nicht vorstellen, wieso ich ausgerechnet das Einfachste vom Einfachsten machen sollte. Etwas, was ich selbst schon geschätzt viel zu oft selber gezaubert hatte mit eigenen Rezepten. Selbst stellte ich mir die Frage, wieso Enie sowas in ihr Buch packt. Doch recht schnell wurde mir klar, das dies ja das Erste Buch ist in dem tatsächlich noch Grund Schritte für Back-Anfänger erklärt werden. Daher diese Klassiker. Damit konnte ich dann leben. Auch war ich gespannt, ob ihre Rezepte von den eigenen Abweichen.

Die Zutaten waren dann natürlich für 3 kleine Küchlein, für welche ich mir extra dafür eine kleine Kastenform im 15 cm Durchmesser holte. Voll süß!

Die Zutaten des Rührteigs waren wie folgt:


- Weizenmehl
- Speisestärke
- Backpulver
- weiche Butter
- Zucker
- Vanillezucker
- Salz
- Eier

Die Zutaten kamen alle in eine Schüssel und wurden gut zu einem glatten Teig verarbeitet. Dieser Teig wurde dann durch drei geteilt - sollen ja immerhin drei Kuchen werden!

Den Ofen heizte ich schon einmal vor und fettete die Form für den ersten Kuchen ein und bestäubte ihn mit Mehl. Das überschüssige Mehl klopfte ich dann ab.


Variante Zitronenkuchen



- Abrieb und Saft von einer Zitrone

Für die Glasur:

- Puderzucker
- Saft einer Zitrone

Ich selbst fügte noch hinzu:

- Gelbe Lebensmittelfarbe
- Abrieb einer Zitrone für die Dekoration

Das war in der Tat nicht schwer. Ich nahm die Schüssel mit dem vorgegebenen Teig und verfeinerte ihn mit dem Spritzer Zitronensaft und den Zitronenzucker und gab von mir selbst aus noch etwas Lebensmittelfarbe hinzu damit er auch wie eine Zitrone im Sommer strahlte.

Der Teig kam dann in die Form und das ganze für eine Halbe Stunde in den Ofen.
Nach dem Abkühlen rührte ich den Guss aus Puderzucker und Zitronensaft an. Den Kuchen bestrich ich dann mit diesen und dekorierte ihn noch mit dem Zitronenabrieb.

Die Zitronen Variante konnte nun trocknen.

Variante Marmorkuchen



- Kakaopulver
- Milch

Ich selbst fügte noch hinzu:

- Puderzucker zum Dekorieren

Ich wurde ich dann etwas stutzig. 
Ich Zitiere: "...für die einzelnen Varianten die Zutaten entsprechend unter den Teig rühren und in die vorbereiteten Formen füllen."
Aha. Als Back Anfänger hätte ich diesen Kuchen nämlich spätestens JETZT versaut! Denn der Teig des Marmorkuchens muss zusätzlich ein weiteres mal halbiert werden. Die helle Teig Variante kommt schon einmal in die Form. Die andere Hälfte wird mit dem Kakaopulver und der Milch geschmeidig gerührt und dann auf den hellen Teig in die Form gefüllt. Mit einer Gabel mache ich dann ein Muster in den Teig.

Mit Enie's Anleitung wäre es alles geworden aber kein Marmorkuchen. Soviel schon einmal dazu.
Nach dem Auskühlen bestäubte ich den Kuchen noch mit Puderzucker und gab ihm sein weißes Kleid.

Variante Rotweinkuchen



- Rotwein
- Kakaopulver
- Schockoraspeln

Und ich fügte noch hinzu:

- Dunkle Schokoladen Kuvertüre
- Krokant 

Hier gab ich die vorgegebenen Zutaten dem Teig hinzu und gab ihn in die Form.

Nach dem auskühlen überzog ich ihn mit der Kuvertüre und bestreute ihn noch mit dem Krokant.

Auch die dritte Variante durfte nun endlich ruhen.

Mein Fazit: Sehr süße kleine Kuchen die auch geschmacklich echt lecker sind. Für einen Besuch bei Freunden das richtige da hier wirklich von allem etwas  dabei ist. 
Das einzige was hier wirklich gestört hat, war die Anleitung. Für Back Anfänger eine absolute Katastrophe. 
Anzumerken sei hier auch, das dies ja nur Grund Ideen sind - man kann ihn so Variieren wie man mag.
Garantiert werden diese kleinen Kuchen mit Änderungen erneut den Weg in meinen Ofen finden!

Für alle, die es auch einmal versuchen wollen gibt es hier das Rezept auf Sixx: Dreierlei Rührkuchen

xxx
Aimée

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