Sonntag, 29. Januar 2017

Aimée backt 2: 21.01.2017 - #38 Schneebälle; S. 91

Schon eine ganze weile liegt mein vorletztes Rezept meiner Back-Challenge bereits herum. Aber man kommt ja zu nichts wirklich. Manchmal denke ich, das der Tag ruhig doch mehr Stunden haben könnte. Vielleicht 30? Zwischen Haushalt, Freizeit Gestaltungen und anderen Hobbys bleiben leider andere Sachen liegen. In meinem Fall ist es dann leider manchmal der Blog. Zum Glück bin ich auf meinen anderen Kanälen aktiv, sodass ich doch nie ganz aus der Welt bin!

Und da ich ja ein wenig hinterher hinke, kümmere ich mich heute um ein Rezept, welches schon ein wenig zurück liegt aber dennoch sehr gut hier und außerhalb ankam! Die Rede ist hier von den Schneebällen!


Anfänglich und vor allem nach dem Mohnkuchen waren die Erwartungen sehr hoch - ich brauchte endlich was süßes! Was, wenn dieses Rezept wieder nicht werden würde?
Doch zum Glück war alles halb so wild.

Und diese Zutaten benötigte ich:


- Wiener Boden
- Amaretto
- Sahne
- Sahnesteif
- Magerquark
- Creme Fraîche
- Puderzucker
- Kokosraspeln
- bunter Zucker

Klingt alles erst einmal nicht wirklich besonders da das meiste nichts ist, was ich gerne esse. Und an Hand des abgebildeten Fotos im Buch konnte ich mir auch nicht wirklich viel darunter vorstellen. Sollten es Pralinen sein oder doch eher Muffins? Ich war wirklich überfragt.

Ich holte einfach aus einem Gefühl heraus Pralinen Förmchen. Zur Not hatte ich auch noch Muffin Förmchen. An der richtigen Aufmachung oder der korrekten Größe würde es schon einmal nicht scheitern!

Dann ging es an die Machart: Zuerst musste ich den kompletten Wienerboden richtig klein zerbröseln und mit dem Amaretto Sirup mischen.

Die Sahne wurde mit dem Sahnesteif verrührt und dementsprechend steif geschlagen. Dann den Quark mit der Creme fraîche und dem Puderzucker verrühren. Die geschlagene Sahne darunter heben und als letztes die Brösel darunter mischen.

Das ganze sah dann schon einmal recht fragwürdig aus. Daraus sollte ich dann ca. 25 Bälle formen und diese dann rund herum in den Kokosraspeln wenden. Und diese kamen dann in ein Förmchen. Und obwohl ich die Menge sah machte ich fleißig Pralinen. Ganz dummer Fehler denn so war ich eine ganze Zeit beschäftigt. An die 60 habe ich so garantiert heraus bekommen - wenn nicht sogar mehr.

Letztendlich kamen die Pralinen dann in den Kühlschrank über Nacht. Am nächsten Vormittag bestreute ich das ganze dann noch mit rosa oder blauen Zucker. Und mehr war es auch eigentlich nicht.

Mein Fazit: Beim ersten drauf beißen kommt einem die Konsistenz schon komisch vor. Aber nach einigen Sekunden fällt einem auf, das es eine wirklich leckere Alternative zum Raffaello von Ferrero ist. Nur eben ohne die Mandel in der Mitte. Gerade im Sommer stelle ich mir diese am besten kalt zu genießende Köstlichkeit unglaublich passend vor.
Definitiv etwas, was ich wieder zaubern werde!

Leider gibt es von diesen Pralinen kein Rezept auf Sixx. Schade.

xxx
Aimée

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