Montag, 16. Januar 2017

Aimée backt 2: 15.01.2017 - #37 Türkischer Mohnkuchen; S. 84

Da ist es: Das erste Rezept im neuen Jahr und somit Rezept sechs welches in die Liste "Never Again" ziehen kann! Liebe Leser hiermit präsentiere ich den ersten Geschmacks Fail im Jahr 2017 und zwar den Türkischen Mohnkuchen, der nicht nur aus Enie's erstem Backbuch ist sondern auch Teil meiner zweiten Back-Challenge war.


Aber lasst mich von Anfang an erzählen!

Mohnkuchen - schon oft gehört aber tatsächlich noch nie gegessen. Und eigentlich kenne ich Mohn auch nur von Mohnbrötchen, die ich sehr liebe und wissen darüber tue ich auch nur wirklich, das es Betäubend sein kann und zu viel nicht gut ist. Opium soll daraus gemacht werden, so sagte man mir.

Türkischer Mohnkuchen - da gibt es auch noch einen Unterschied? Im ernst? Über Türkische Süßspeisen weiß ich auch eigentlich nur, das sie extrem süß sind und es nicht von jedem gemocht wird.

Soviel zu meinem Wissen. Und wie ihr seht ist das nicht sonderlich viel. Aber da ich ja immer gerne allem eine Chance gebe, ich neuem nicht abgeneigt bin und auf Grund meiner Diät ein Stück dieses Kuchens an meinem Cheat Day verspeist werden darf und ich mich unendlich darauf freute waren es einige Gründe sich darauf zu freuen!

Tja. Letztendlich endete mein Cheat Day ohne Kuchen aber der Süße Zahn tropfte weiter!

Die Zutaten für diesen Kuchen waren diese:

- Eier
- Zucker
- Blaumohn
- Weizenmehl
- Backpulver
- Grieß
- Sonnenblumenöl

Die Zutaten wurden alle an Hand einer Tasse abgewogen - fand ich gut den somit konnte ich die von meiner Mum zu Weihnachten geschenkten Maßschäufelchen benutzen.
Alles wurde gut miteinander verrührt und dann in eine Auflaufform, welche ich vorher mit Backpapier ausgelegt hatte, gegossen.
Das ganze kam dann in den Ofen.

In der Zeit kümmerte ich mich um das Sirup, in welchem der Kuchen getränkt werden sollte.

Für das Sirup benötigte ich:

- Wasser
- Zucker
- Saft einer Zitrone

Das ganze kam in einem Topf und wurde zuerst aufgekocht und anschließend eingekocht.
Und als der Kuchen aus dem Ofen kam und noch leicht warm war, goss ich den Sirup darüber und bewegte den Kuchen in der Form ein wenig hin und her, sodass auch überall etwas von dem Sirup dran kam.

Anschließend hieß es warten bis der ganze Kuchen abgekühlt war.

Somit konnte ich mich ans Topping wagen, welches aus folgenden Zutaten bestand:

- Magerquark
- Schmand
- Kokosraspeln
- Kokoschips

Auch hier alle Zutaten bis auf die Kokoschips ordentlich verrühren und auf den abgekühlten Kuchen geben. Mit den Chips wurde das ganze dann noch dekoriert.

Mein Fazit: Was ein Schmarn! Da freut man sich und wird so arg enttäuscht. Und alle die probierten, fanden ihn auch nicht gut. Im Grundgenommen sind nicht mehr als 3 Stücke gegessen worden. Daher verstehe ich diese Lobeshymnen auf Sixx nicht, denn lecker ist definitiv etwas anderes. Aber vielleicht haben diese Leute ja einen anderen Kuchen probiert als ich?
Ich werde diesen Kuchen nicht wieder zaubern.

Für alle, die aber dennoch einen etwas anderen Mohnkuchen zaubern wollen, so ist hier der passende Link für Sixx: Türkischer Mohnkuchen

Ich kann daher nur hoffen, das mich das nächste Rezept ein wenig entschädigen wird!

xxx
Aimée

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