Dienstag, 18. Oktober 2016

Aimée backt 2: 09.10.2016 - #27 Gedeckter Apfelkuchen; S. 119

Hallo liebe Leser,

mein Schatz hat diese Woche Geburtstag und auch so hat sie Urlaub - daher komme ich im Moment nicht so recht mit dem Bloggen hinterher. Und das, wo eine lange Liste auf mich wartet...

Nun versuche ich alles etwas nach und nach abzuarbeiten: neben Haushalt, backen für Freunden, backen für meinen Schatz zum Geburtstag und backen für meine Back-Challenge - denn in diesem Monat steht tatsächlich noch ein Rezept an.

Im übrigen ist mir aufgefallen, das die Monate Juli, Oktober, November und Dezember grundsätzlich voller Leckereien ist. Da backe ich unglaublich viel. Viele Geburtstage, Back-Challenge und dann natürlich die Vorweihnachtliche Zeit.

Aber heute geht es noch einmal um die Back-Challenge und das Rezept, welches es vor fast zwei Wochen gab: Den Gedeckten Apfelkuchen!


Ein Klassiker! Und ich freute mich schon extrem lange auf diesen Kuchen!

Die Zutaten hier für waren:


- Butter
- Zucker
- Vanillezucker
- Zitronenabrieb
- Eier
- Milch
- Mehl
- Backpulver
- Äpfel
- Zitronensaft
- Zimt

Zuerst musste ich den Mürbeteig machen. Dafür habe ich einfach die Butter, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Eier, Milch, Mehl und das Backpulver in eine Schüssel gegeben und gut verknetet. Eigentlich geht das mit einem Mixer und den Knethaken super. Ich muss es mit Einweghandschuhen und mit vollem Körpereinsatz selber machen!
Wenn alles gut vermengt ist, das ganze zu einer Kugel formen und mit Frischhaltefolie einwickelt und für eine Stunde kalt stellen.

In der Zeit habe ich mich um die Äpfel und meine Form gekümmert.
Die Äpfel wurden geschält und um das Kerngehäuse erleichtert. Anschließend in grobe Würfel geschnitten. Das ganze wurde dann noch mit dem Zitronensaft, Zucker und Zimt bestreut und gut vermengt ehe auch das für eine gute halbe Stunde abgedeckt in den Kühlschrank verschwand.

Meine Form legte ich schon einmal mit Backpapier aus und fettete den Rand ein. Den Rest, den ich nicht mehr benutzte, spülte ich dann schon einmal weg und heizte den Ofen vor.

Nach eine Stunde Erholungszeit kümmerte ich mich um den Teig, welchen ich auf einer bemehlten Fläche in Form brachte: einen Teil des Teigs trennte ich ab und rollte in in Größe des Bodens aus.
Einen zweiten Teil formte ich zu einer einer Wurst, rollte ihn aus und rollte ihn wie eine Schnecke wieder auf - und das nur, um ihn als Rand wieder vorsichtig auszurollen und anzudrücken. Den Teig, welcher überstand, trennte ich vorsichtig wieder ab. Das geht ganz gut mit einem Messer -  ich benutze dafür immer mein Nudelholz.
Dann stach ich den Boden mit einer Gabel an und befühlte die Form mit den eingelegten Äpfel, welche nun gut durchgezogen waren.
Den letzten Teil des Teigs rollte ich wieder aus, legte den Deckel auf die Äpfel und trennte abermals den überschüssigen Rand ab und drückte das Ende leicht an.

Das ganze kam dann für knapp 40 Minuten in den Ofen. Anschließend auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

Mein Fazit: Leicht ja! Lecker auch! ABER: Der Boden war an manchen Stellen nicht durch und war eher ein Roher Teig. Das muss ich ganz klar dazu sagen. Das hat den Genuß leider ein wenig gemindert. Ich konnte bei diesem Kuchen auch leider keine Stäbchen Probe machen, da ich erstens die Decke nicht beschädigen wollte und zweitens ich wohl kaum mit meinem Stab bis zum Boden gedrungen wäre.
Bis auf dieses kleine Manko allerdings ein wirklich leckerer Kuchen, welchen man garantiert auch gut Variieren kann.

Leider auch hier kein Rezept auf Sixx.

xxx
Aimée



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