Donnerstag, 22. September 2016

Aimée backt 2: 16.09.2016 - #24 Windbeutel; S. 127

Hallo liebe Leser,

der September steht bei mir definitiv im Zeichen der Herzhaften Küche - sowohl am Herd als auch im Ofen kommt man in diesem Monat bei mir nicht um das Salzig Leckere Allerlei herum!

Und auch im Rezept meiner Back-Challenge wird es heute deftig und zwar in Form von Windbeutel!

 
Windbeutel? Die sind doch süß!
Ja, aber Enie hat in ihrem ersten Buch eine wirklich schöne Alternative eines kleinen Klassikers. Und wenn ich ehrlich bin, freute ich mich schon sehr lange auf diese kleinen Leckerbissen!

Ich liebe Windbeutel - seit ich klein war (und ja irgendwie ja noch immer bin!), gehörten sie zu jedem Kindergeburtstag dazu. Und als ich älter wurde, versuchte ich mich sogar selber mal an die Profiteroles, wie sie im Französischen heißen.
Also freute ich mich darauf eine moderne Variante zu zaubern.

Die Zutaten hier für waren:


- Milch
- Wasser
- Zucker
- weiche Butter
- Salz, Pfeffer
- Muskatnuss
- Weizenmehl
- Eier
- Oregano
- Basilikum
- Parmaschinken
- Naturfrischkäse
- Olivenöl


Brandteig hatte ich bisher schon einige male gemacht und war für mich daher keine Überraschung: Dafür wurden einfach Milch, Wasser, Zucker, Butter, Salz und Muskatnuss in einem Topf aufgekocht. Das Mehl habe ich davor gesiebt und zu der Maße dazu gegeben. Das ganze wurde dann solange gerührt, bis sich alles zu einem Kloß vermengt hat und sich am Topfboden ein leichter Flaum gebildet hat.

Das ganze kommt dann vom Herd und in eine Schüssel umgefüllt. Kurz abkühlen lassen, bis man die Eier hinzugeben kann und mit Knethacken des Handrühgeräts vermengen kann - Pech, wenn man genau diese nicht hat, so wie ich. Also Handschuhe an und das ganze mit der Hand gut durchkneten. 

In dieser Zeit habe ich den Backofen vorgeheizt und mein Backblech mit frischen Backpapier ausgelegt. Meinen Spritzbeutel habe ich mit der großen Sternentülle bestückt und über einem Messbecher gestülpt - so lässt sich alles einfacher und ohne großes Kleckern von A nach B bringen.
Und so war es dann auch: Der Brandteig fand seinen Weg in den Spritzbeutel, dann gut die Luft heraus drücken und schöne Haufen mit etwas Abstand auf das Blech Tupfen.
Und hier merkte ich dann auch sehr schnell, wieso ich Brandteig zwar gerne esse, ihn aber ungern mache - mir ging bereits bei dem zweiten Windbeutel im wahrsten Sinne des Wortes die Luft und vor allem die Kraft aus!
Und nach 12 Tupfen war auch auch froh das es vollbracht war! Und dann tat mir das Gelenk so was von weh, das ich glaube, das meine nächste Sehnenscheiden Entzündung nicht lange auf sich warten lässt. Bisher ist aber alles okay - zum Glück!


Das ganze kam dann für knapp eine halbe Stunde in den Ofen. In der Zeit spülte ich wieder alles, wie immer!

Ich erlöste nach der angegebenen Zeit meine noch unvollständigen Windbeutel und schnitt sofort den Deckel ab, ehe ich sie weiter abkühlen ließ.

In der Zeit kümmerte ich mich um die Füllung: Frischkäse, Olivenöl und die gehackten Kräuter zu einer Maße rühren und in den sauberen Spritzbeutel geben.
Und dann habe ich alles auf den unteren Teil des Windbeutels getupft. Einen halbierten und zusammen gerollten Parmaschinken noch auf die Creme und den Deckel drauf - fertig!

Mein Fazit: Sehr lecker aber für mich leider extrem schwer den Teig wie gewünscht aufs Backblech zu bekommen. Aber mit Hilfe meiner Mitbewohner wäre auch das mein kleineres übel!
Ich empfand es wirklich als schöne Alternative zum Klassischen Windbeutel mit gesüßter Sahne. Diese Variante kann ich mir gut zu einem Grill Abend vorstellen!

Und für alle, die sich auch daran versuchen wollen, gibt es auf Sixx das passende Rezept: Windbeutel mit Parmaschinken

xxx
Aimée






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