Donnerstag, 9. Juni 2016

Aimée backt 2: 05.06.2016 - #9 Zuccotto - Italienische Kuppeltorte; S. 98

Hallo liebe Leser,

in den letzten Tagen ist es etwas still um mich geworden - sowohl auf Instagram, Facebook und Twitter als auch hier.
Manchmal gibt es Dinge im Leben, über die man erst einmal nachdenken muss - und bei mir war es so. Nach ein paar Nächten in denen man über so einiges Schlafen kann geht es mir nun schon wieder etwas besser und ich fühle mich gut genug um weiter zu machen.
Die Back-Challenge hilft mir sogar über gewisse Dinge hinweg und hilft mir beim Nachdenken. Am Wochenende stellte ich mich meinem neunten Rezept aus Buch eins. Heraus kam ein für mich eher unbekanntes Rezept.

Zuccotto - Italienische Kuppeltorte



Eine Kuppeltorte kannte ich aber eine Zuccotto war mir gänzlich unbekannt. Bei Recherchen erfuhr ich, das es dem Tiramisu sehr ähnlich ist. Ein Teig wird in Alkohol getränkt und dann mit Aromatisierter Sahne gefühlt. Nach Stunden des kühlens kann die Torte aus seiner Form gestürzt und angeschnitten werden.

Soviel zur Klassischen Zuccotto. Bei Enie ist ja immer alles etwas aufgepeppt und die Klassiker werden bei ihr immer etwas entstaubt.

Den Biskuit bereitete ich einen morgen früher vor.

Meine Zutaten für den Biskuit Teig waren wie folgt:


- Weizenmehl
- Kakaopulver
- Eier
- Zucker
- Wasser
- flüssige Butter

Zuerst habe ich das Mehl und das Kakaopulver gemischt und gesiebt, damit es keine Klumpen gibt. Die Eier habe ich getrennt. Das Eiweiß und ein wenig des Zuckers wurden dann zu Schnee geschlagen. Die Eigelbe habe ich dann mit dem restlichen Zucker schaumig geschlagen. 
Ein drittel des Eischnees habe ich dann unter die Eigelbmasse gerührt. 
Der Rest wurde dann abwechselnd mit der Mehl-Kakao-Mischung vorsichtig untergehoben. 
Als letztes kam dann die flüssige Butter und das Wasser dazu und wurde eingerührt.
Der Teig kam dann in eine mit Backpapier ausgelegte Springform und wurde für 25 Minuten in den vorgeheizten Ofen gegeben.
Anschließend ließ ich ihn ein wenig abkühlen.

Dann kam die Creme und alles andere was für eine Zuccotto wichtig war:


- gehackte Mandeln
- Sahne
- Puderzucker
- Sahnesteif
- Schokoladenrsapeln
- Kakaopulver
- Amaretto Sirup

Ich sag mal gleich hier an dieser Stelle das ich keinen Alkohol verwendet habe - stattdessen habe ich den Teig in Amaretto Sirup getränkt.

Zuerst wurden die Mandeln in einer Pfanne geröstet - dabei habe ich weder Butter noch anderes in die Pfanne gegeben. Einfach nur die Mandeln und dann immer schön rühren bis sie gut Farbe bekommen haben.
Die Sahne habe ich dann mit dem Puderzucker und dem Sahnesteif steif geschlagen und dann halbiert.
Eine Sahne wurde dann mit dem Kakaopulver verfeinert, die andere Sahne wurde um Mandeln und Schokoladenraspeln bereichert. Beide Zutaten müssen ordentlich untergehoben werden.

Der Abgekühlte Biskuitboden wird dann in der Mitte einmal durchgeschnitten, sodass ich zwei Böden hatte. Ein Boden wird in 8 Tortenstücke geteilt.

Eine Schüssel habe ich dann mit Frischhaltefolie ausgelegt und dann die Biskuitdreiecke mit der Spitze zum Boden zeigend ausgelegt. Diese Dreiecke habe ich dann mit dem Sirup getränkt. Als erstes kam die helle Sahne mit den Mandeln und den Raspeln in die Schüssel - darauf die Kakao Sahne. Als letztes wird der zweite Boden darauf gelegt.

Ich habe meine Kuppeltorte im übrigen einen Abend vorher in den Kühlschrank gelegt.
Vor dem servieren am nächsten Tag habe ich sie aus der Schüssel gestürzt und die Folie entfernt.

Mein Fazit: Dieses mal habe ich aufmerksamer gelesen und den Teig auch wirklich gemacht. Ich war begeistert, das der Teig wirklich schön fluffig war und sich auch extrem gut Schneiden ließ.
Auch war ich glücklich, das nichts seine Form verloren hat - davon bin ich nämlich anfänglich ausgegangen. Aber alles blieb fest und lies sich gut essen. Lecker und wird bestimmt wiederholt! ;)

Das Rezept ist leider nicht auf Sixx zu finden.

xxx
Aimée

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