Freitag, 1. Januar 2016

"Eine Kaiserin muss glänzen...!"

Hallo liebe Leser und euch allen ein frohes neues Jahr!
Ich hoffe, ihr seid alle gut rein gerutscht und habt schön mit euren liebsten gefeiert! ;)

Heute, zur Eröffnung des neuen Jahres, mag ich euch von einem kleinen Beauty Tipp erzählen, welchen ich schon lange kenne, aber erst jetzt erst wirklich getestet habe: Die Rede ist hier von einer Speziellen Haarkur, mit welcher sich Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn ihre wunderbare Prachtmähne erhalten hat.

Das wohl bekannteste Bild um die 1865 zeigt die Kaiserin mit den berühmten Edelweiß Sternen.

Zur Person möchte ich nur kurz Anmerken, das sie einer der schönsten Frauen ihrer Zeit war. Und selbst heute erzählt man von ihrer Schönheit. Sie verehrte ihre eigene Schönheit, wie andere ihre Götzen und probierte immer neue Methoden aus, um jung und schön zu sein und zu bleiben.
Es gibt wenige Portraits, die bekanntesten sind wohl die des Malers Franz Xaver Winterhalter, oder Fotos. Was wohl an der Tatsache lag, das sich Kaiserin Elisabeth das letzte mal mit ungefähr 31 Jahren Fotografieren lies - das letzte Gemälde lies sie mit 40 Jahren von sich machen. Somit wollte sie als ewig junge und schöne Frau in die Geschichte eingehen.
Und irgendwie ist es ihr ja sogar gelungen. Es gibt wenige Bilder von ihr und spätere Bilder von ihr zeigen sie verschleiert oder mit einem Fächer - sie wusste schon gut, wie sie sich die Presse vom Hals hält.

Die Kaiserin legte eine gewisse Eitelkeit an den Tag, die für damalige und wahrscheinlich auch heutige Maßstäbe beinah unerhört scheinen.
Sie ließ sich ein Fitnessstudio welches aus einer Sprossenwand bestand im Palast errichten, was für damalige Zeiten äußerst unerhört gewesen sein muss, war mit Abstand wohl die Beste Reiterin ihrer Zeit und hatte eine unglaubliche Taille von 46 cm.
Ihr Gewicht und der Umfang von Schenkeln und Taille mussten tatsächlich drei mal (!) Täglich gemessen werden - im übrigen überschritt sie Zeit ihres Lebens nie das Gewicht von 50kg.

Eines der zwei "Intimen" Bilder, welche erst nach dem Ende der Monarchie an die Öffentlichkeit gelang. Dies war das Lieblings Bild des Kaisers und zeigt die Kaiserin um die 1864.

Von Fastenkuren und Diäten hatte sie so denke ich, die verrücktesten Methoden - allerdings muss man ihr Hoch anrechnen, das sie es bis zu ihrem Tod knallhart durchgezogen hat!

Das Auffällige an ihr waren wohl die schönen langen Haare und die Ausgefallenen Frisuren.

Für die schönen Hochsteckfrisuren der Kaiserin war eine Friseurin verantwortlich, welche vorher am Theater den Schauspielerinnen die Haare gemacht hatte. Sie warb die Dame kurzerhand ab.
Sie pflegte ihr Haar, wie keine andere. Ihre Frisuren dauerte täglich meistens bis zu drei Stunden. Bei der Länge auch verständlich!
"Ich bin die Sklavin meiner Haare" soll sie einmal gesagt haben - kann ich mir sogar sehr gut vorstellen bei dem Aufwand.
Das Haar wusch sie alle drei Wochen - zu der Zeit ganz üblich. Und es dauerte wirklich einen ganzen Tag. Das wäre heute gar nicht mehr vorstellbar!
Das Haar der Kaiserin war im übrigen so schwer, das sie unter starken Kopfschmerzen litt, weshalb ihre Hofdamen es ihr gelegentlich an einem Stuhl hochbinden mussten, um sie vom Gewicht zu befreien.
Es heißt im Übrigen, das die Kaiserin sehr jähzornig geworden ist, wenn man ihr einen Kamm zeigte, in dem ihre Haare waren. Daher griff die gute Friseurin nach einem Trick: Mit einem Klebemittel, welches die Dame in der Innenseite ihres Rockes befestigt hatte, konnte sie die Ausgekämmten Haare gut verstecken. Und hat sich mit diesem Trick wahrscheinlich auch jedes mal viel Ärger erspart.

Das zweite "Intime" Bild, ebenfalls aus dem Arbeitszimmer des Kaisers.

So und nun kommen wir zum Interessanten Teil! ;) Die Kaiserin benutzte, für ihr langes und dichtes Haar, stets eine Essenz aus Cognac und Eidotter.
Und daran habe ich mich auch einmal versucht!
Ich war neugierig und wollte wissen, ob es mit heutigen Pflegemitteln mithalten kann, oder ob es alles nur Hocus Pocus ist!

Cognac allerdings ist extrem teuer, weshalb ich mich für einen Einfachen Weinbrand entschied, da Cognac ja letztendlich nichts anderes ist.



Ich nahm ungefähr die Hälfte der Flasche - bei längeren Haaren benötigt ihr selbstverständlich mehr. Doch für meine Länge war es ideal. Dazu gab ich vier Eigelb.

Das ganze gab ich dann in mein Haar und ließ es knapp eine Stunde einwirken. Was mir auffiel war, das die Masse im Haar schnell fest wurde. Es erinnerte mich, als hätte ich extrem viel Haargel oder Haarspray im Haar. Gestunken hat es im übrigen auch nicht.
In der Wanne wusch ich es dann normal aus und wusch mir wie gewohnt die Haare.

Die feuchten Haare fühlten sich immer noch recht komisch an - es war natürlich auch schwerer zu durchkämen - ich verzichtete auf alles, was ich sonst so nahm. Einfach einmal wie damals die Haare Machen. Auch nach dem durchkämen merkte ich noch keine große Veränderung.
Also föhnte ich mir das Haar trocken.

Was soll ich euch sagen? Ich bin durchweg begeistert! So dick und voll war mein Haar schon lange nicht mehr. Ein Volumen, welches ich nicht mal durch Schaumfestiger hinbekommen würden - und nun hatte ich es!
Auch war das Haar super weich und geschmeidig! Und das ganz ohne künstliche Inhaltsstoffe!

Ich bin wirklich ganz überwältigt und werde diese Kur weiterhin anwenden - alle drei Wochen.

Einfach nur zu Empfehlen! ;)

xxx
Aimée

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