Sonntag, 24. Januar 2016

Aimée backt: 16.01.2016 - #41 Fritole Veneziane; S.28

Hallo liebe Leser,

heute widme ich mich, mit einiger Verspätung, dem zweiten und Vorletzten Rezept des Januars.

Trotz Krankheit habe ich tatsächlich in der Küche gestanden und gewerkelt - das war der Tag vor dem tatsächlichen total Ausfall - und weil ich etwas knabbern wollte. Schon komisch.

Bei den Fritole Veneziane handelt es sich im übrigen um ein klassisches Rezept, welches gerne zur Faschings Zeit in Venedig gegessen wird. Für mich waren sie neu, erinnerten mich optisch aber sehr an Krapfen.

Das gute war, das ich bis auf die Pinienkerne und die Hefe alles hatte. Mein Glück!


Im übrigen solltet ihr einen Abend vorher beginnen - denn ihr solltet die Rosinen eine Nacht vorher im Kirschwasser einlegen - damit die Rosinen schön beschwipst sind! ;)


Das ganze stellte ich dann in den Kühlschrank über Nacht.
Am nächsten morgen fing ich früh an - denn um euch direkt einmal vor zu warnen: Der Teig muss tatsächlich vier Stunden im Ofen ruhen!

Für den Vorteig drückte ich in das Mehl eine Mulde.
die Hälfte der Milch erwärmte ich mit einem EL Zucker und der zerbröckelten Hefe.
Nachdem sich alles schön aufgelöst hat, gebe ich die Hefemilch in die Mulde des Mehls und bedecke dies mit ein wenig Mehl. Nur bestäuben, mehr nicht!
Das ganze gab ich dann für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 50°C.

Nach einer viertel Stunde nahm ich die Schüssel wieder aus dem Ofen - und man konnte tatsächlich bereits etwas sehen. Die Hefe war bereits hochgegangen und war die erste Bindung eingegangen.

Dann ging es weiter: Die restliche Milch erwärmte ich mit dem restlichen Zucker und gab das zum Vorteig. Dann kamen Eier, Butter und Salz dazu. Das ganze knetete ich mit der Hand gut durch, bis alles miteinander vermengt war und einen glatten Tag ergab, ehe ich es wieder abgedeckt für vier Stunden in den Ofen stellte.

Dann hieß es warten!

Ich habe diese Zeit genutzt zum Spülen und dann hatte ich Freizeit.

Nach vier Stunden befreite ich den aufgegangenen Teig dann aus dem Ofen und siehe da: Er war ganz schön gewachsen!

Ich gab die Pinienkerne, Rosinen und den Zitronenzucker dazu und schob ihn noch mal für 15 Minuten in den Ofen.

In der Zeit erhitzte ich das Öl in einem Topf. Allerdings nicht auf höchster Stufe - mittlere Stufe reicht völlig aus, da ich noch genug Zeit benötigen würde...

Dann, als der Teig wirklich fertig war, nahm ich immer je ein Walnussgroßes Stück vom Teig und formte es, mit meinen Bemehlten Händen, zu kleinen Kugel.
Mit einem Holzstab machte ich dann die Öl Probe: Wirft das Öl um den Stab herum Bläschen, dann ist das Öl soweit! ;)

Ich gab immer je vier Bälle in das Öl und ließ sie alle immer schön Gold Gelb ausbacken, ehe ich sie auf einem Gitter gut abtropfen lies.
Schließlich noch in einer Zucker/Zimt Mischung wenden und fertig!

Und hier sind meine Fritole Veneziane:



Mein Fazit: Ganz warm waren sie wirklich lecker - aber dann knallte der Alkohol ganz schön muss ich gestehen. Dennoch waren sie sehr lecker. Erinnerten mich irgendwie etwas an Quarkbällchen.
Aufwendig waren sie schon, aber lecker.
Ich werde sie bestimmt mal in meiner Version mal machen - mit Apfel und Zimt! ;)

Leider gibt es auf Sixx keinen Link! :/

Euch allen noch einen schönen Sonntag!

xxx
Aimée

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