Donnerstag, 17. Dezember 2015

Aimée backt: 12.12.2015 - #38 Faworki; S. 31

Hallo liebe Leser,

nur noch wenige Tage bis zu Weihnachten - das bedeutet die letzten Geschenke besorgen, den Baum schmücken, den letzten großen Wohnungsputz und natürlich die letzten Leckereien meiner Back-Challenge. Zumindest für das Jahr 2015 denn im neuen Jahr erwarten euch noch ganze 13 Rezepte, ehe das Buch abgeschlossen ist. Zumindest für mich.
Dies wird aber nicht das Ende sein - Buch Nummer 1 von Enie liegt schon bereit und wartet darauf, nachgebacken zu werden! ;)

Aber nun erstmal zurück zum heutigen Rezept! Kurzfristig musste ich leider ein weiteres Rezept verbannen. Bei dem gestrichenen Rezept handelte es sich um den Christstollen-Pudding mit Schokoladensauce. Der Grund dafür ist ganz einfach der, das ich im Dezember zwei Rezepte haben würde, wofür ich tatsächlich bestimmte Formen kaufen müsste. Gerade im Dezember ist das echt mies - zumindest für mich. Also wollte ich den Pudding anfänglich tauschen. Nun habe ich ihn dennoch ganz gestrichen. Ich war mir einfach sicher, das ich diese Form nie wieder verwenden würde. Das ist mir dann doch etwas zu viel Geld für eine Form die ich dann doch nur einmal benutzen werde.
Bitte seht es mir nach.

Heute ist es eine Leckerei, welche man gerne zur Altweiberfastnacht isst. Die Rede ist hier von Faworki, einem leckeren Gebäck, welches frittiert wird. Bei uns in Deutschland nennt man sie auch "Liebesschleifen" - daher sieht man sie auch gerne zum Valentienstag.

Das tolle war, das ich alles dafür zu hause hatte - sogar das Öl! Den Vodka hat mir Martin gesponsert, da die Jungs, wenn sie Feiern gehen, immer etwas holen und dann meistens noch ein wenig daheim haben. Meistens fragt Martin mich sogar, ob ich etwas zum Backen benötige und füllt es mir dann ab.
Voll lieb!


Der Teig war auch sehr einfach herzustellen. Einfach alles in eine Schüssel und dann gut mit den Händen zu einem glatten Teig verrühren. Mein Teig war etwas zu nass, daher habe ich noch etwas Mehl nachgekippt.

Das ganze kam dann in Frischhaltefolie eingewickelt für gut eine Stunde in den Kühlschrank.

Der Teig wurde dann nach einer Stunde auf einer bemehlen Fläche dünn ausgerollt und in ungefähr 3cm dicke Streifen geschnitten. Ich habe dafür einen Pizzaroller benutzt.
Und dann habe ich angefangen den Teig zu flechten. Eigentlich teilt man den Teig in zwei teile und lässt die Spitze zusammen - um aus den Enden eine Schlaufe binden zu können.
Martin hatte jedoch die Idee zum flechten und diese gefiel mir wirklich gut.

In einem Topf erhitzte ich dann das Öl und machte anschließend die Stäbchen Probe. Wenn Bläschen aufsteigen ist das Öl heiß genug zu frittieren.
Jeden Topf gab ich für wenige Sekunden in das heiße Öl, bis er schön Goldgelb war.
Ich lies sie auf einem Teller und etwas Küchenpapier gut abtropfen ehe ich sie mit einer Vanille-/Puderzucker Mischung bestäubte.

Und hier habt ihr meine fertigen Faworkis!



Das tolle hierbei war, das der Teig wirklich sehr neutral geschmeckt hat - Der Zucker auf dem Gebäck aber wirklich viel ausgemacht hat. Man hätte ihn bestimmt auch pikant würzen können.

Mein Fazit: Ein wirklich einfaches Rezept was sehr lecker geschmeckt hat. Irgendwie hat es von der Konsistenz an Krapfen erinnert und war doch anders und etwas komplett Selbstständiges.
Definitiv lecker!

Leider gibt es dieses Rezept nicht auf Sixx.

Somit habe ich für dieses Jahr noch noch zwei Rezepte vor mir - zwei Torten. Ich bin schon sehr gespannt und ihr dürft es auch sein! ;)

xxx
Aimée


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