Samstag, 12. Dezember 2015

Aimée backt: 04.12.2015 - #37 Rotkohl-Maronen-Quiche; S. 82

Hallo liebe Leser,

mit meinem #37ten Rezept, meiner Back-Challenge, melde ich mich zurück. Mit etwas Verzögerung, da ich momentan einfach total dem Winter-Blues verfallen bin - was genau das gerade für mich bedeutet, möchte ich euch in meinem nächsten MS Eintrag schildern und erklären.

Nun aber zurück zum heutigen Eintrag und dieser widmet sich meiner Back-Challenge.

Das erste Rezept im Dezember ist etwas Herzhaftes und zwar eine Quiche. Für mich im übrigen die aller erste Quiche, welche ich je gegessen habe und zubereitet habe.
Zur Quiche sei zu sagen, das sie eine Spezialität der französischen Küche ist und aus Lothringen stammt. Das Wort Quiche stammt im übrigen aus dem elsässischen Wort Kichel oder auch Kuechel was letztendlich im Hochdeutschen nichts anderes als Kuchen bedeutet. Sie wird in einer Tarteform gebacken und ist in der Regel Herzhaft.

Ich liebe ja Gebäck - aber ich finde auch außergewöhnliche Herzhafte Leckereien toll. Und auf die Quiche freute ich mich schon eine ganze weile.

Rotkohl finde ich super und Maronen waren für mich ebenso wie die Quiche absolutes Neuland.


Meine Zutaten waren von sehr klassisch bis sehr außergewöhnlich: Alles für den Herzhaften Mürbeteig hatte ich im Haus. Für die Füllung musste ich alles kaufen. Rotkohl, Maronen Sahne und Muskatnuss bekam ich aber alle im Kaufland. Zum Glück.

Als erstes kümmerte ich mich um die Maronen. In die Schale schnitt ich ein großes Kreuz und schob sie dann für eine ganze Weile in den Ofen, bis die Schale aufplatzte. Die noch warmen Maronen wurden dann geschält.

In der Zeit, wie die Maronen im Ofen waren, kümmerte ich mich um den Mürbeteig. Wenn man, wie ich, den Mürbeteig schon so oft gemacht hat, geht das einem eigentlich sehr einfach von der Hand. Anschließend wird er in Frischhaltefolie eingewickelt und für eine Stunde in den Kühlschrank gelegt.

Ich nutze die Zeit dann meistens und fette die Tarteform schon einmal ein und bestäube sie mit Mehl. Das überschüssige Mehl wird dann einfach abgeklopft.

Auf einer Bemehlten Fläche rollte ich den Teig dann aus und lege ihn in die Form und drückte alles gut an. Den Überschüssigen Teig trenne ich einfach mit der Küchenrolle ab - ein toller Trick meiner Uroma ;)

Auf den Teig gebe ich dann den Rotkohl und die in Scheiben geschnittenen Maronen. Dann noch schnell die Sauce, welche aus Sahne, Eier, Salz, Pfeffer und Muskatnuss besteht anrühren und über den Rotkohl gießen.

Das ganze kommt dann bei 180°C Ober- und Unterhitze für 30 Minuten in den Vorgeheizten Ofen.

Und hier ist mein erstes Dezember Rezept: Die Rotkohl-Maronen-Quiche!



Das ganze isst man am besten warm.

Mein Fazit: Ich war so gespannt auf dieses Rezept, das ich wirklich Angst vor einer Enttäuschung hatte. Aber sie war einfach unglaublich lecker und tatsächlich ganz einfach zu machen - wenn man tatsächlich eine Tarteform hat. Zum Glück habe ich eine!
Maronen sind tatsächlich nicht mein Fall - aber zum Glück war das so wenig, das ich mir die einfach runter suchen konnte.

Leider gibt es dieses Rezept nicht auf Sixx.

Somit bleiben nur noch 3 Rezepte, ehe das Jahr zu Ende ist - was natürlich nicht das Ende für meine Back-Challenge bedeutet! ;)

xxx
Aimée

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