Donnerstag, 9. Oktober 2014

Home, sweet Home

Hallo liebe Leser und alle die es noch werden wollen :D

Kaum zu glauben aber wahr: Unser Projekt, die erste gemeinsame Wohnung als WG, ist heute 42 Tage alt. Das bedeutet, unser Umzug ist genau so lange her.

Wir leben uns langsam ein, bzw. stimmen uns langsam auf einander ab. Das ist gut, denn am Anfang war dies ganz und gar nicht der Fall. 
Alles war etwas schwierig und gerade während des Umzuges und davor war die Stimmung recht angespannt.

Zum einen da die Renovierungen des Vermieters bis kurz vor dem Umzug nicht passierten und zum anderen, da jeder mit sich selbst und seinem ganz eigenen Umzug beschäftigt war.

Aber lasst mich von vorne erzählen.

Alles fing im März an.

Wir waren über Karneval in Köln und uns kam die Idee wie schön es wäre als kleine Familie zusammen zu leben - und das am besten in Köln.

Ich glaube wir hielten genau vier Wochen an diesem Plan fest, bis wir der Meinung waren: Zusammen leben ja, Köln nein. Nicht weil Köln nicht schön war - es war traumhaft! Aber wir mussten wohl oder übel einsehen, das Köln definitiv zu teuer war und ist.
Zumindest in unser aller Momentaner Situation.

Im April - ich war die Osterferien bei Fatima in Marburg - kamen die Jungs auch das erste mal mit. Erst Marcel und einen Tag später auch Martin. Und auch wenn die Jungs nur knapp in langes Wochenende da waren - wir hatten nun das erste mal den Eindruck davon, wie es sein könnte zusammen zu leben.

Von da an war für uns klar: Ja, wir wollen zusammen leben.

Also schauten wir ab April tatsächlich nach Wohnungen. Ich glaube sogar, noch während wir in Marburg waren, machten wir die ersten Termine.

Das war gar nicht so leicht. Wir mussten etwas suchen, wo es genug Zimmer gab, am besten in der nähe der Stadt war, bzw. recht gut erreichbar war und vor allem bezahlbar für uns war.
Wir hatten uns 300€ für jeden als Warmmiete festgelegt. Also teurer als 1200€ Hätte es nicht sein dürfen.
Viel später sollten wir feststellen, das auch dies viel zu viel war, aber dazu später.

Wir hatten also direkt drei Termine bekommen. 

Wieder in Witten, nahmen wir den ersten auch sofort war - zwar nur zu dritt, da Martin Spätschicht hatte, aber wir waren dennoch festenschlossen.

Die erste Wohnung lag in der nähe der Wittener Innenstadt und bot sogar einen Fahrstuhl und war auf zwei Etagen verteilt.
Ich fand die total toll und ich glaube auch der Rest fand die toll.
Aber die ersten Probleme kamen direkt beim anschauen.
Eines der Zimmer war sehr groß, die zwei Oberen waren sehr klein und hatten dazu Dachschrägen.
Ich weigerte mich wieder ein so kleines Zimmer zu bekommen, da ich ja aus einer kleinen 18qm Wohnung kam und die Jungs hätten am liebsten das größte Zimmer genommen - was bedeutete, da dieses Zimmer ein Balkon gehabt hätte, das alle Raucher stets zum Rauchen in das Zimmer gekommen wären.
Zudem war die Vermieterin wohl sehr Konservativ und wohl ebenso wenig für Katzen zu haben.
Wir hörten bis heute nichts von denen.

Kurz darauf fuhren wir zum Wetter HBF. Direkt dort sollte ebenfalls eine Wohnung auf zwei Etagen liegen. Wir empfanden das Treppenhaus allerdings bereits als sehr unpraktisch und verwirrend. Wie sollten wir, vorausgesetzt wir bekommen diese Wohnung, die ganzen Schweren Möbel nur durch dieses Haus bekommen? Wie würden wir Zukünftige Einkäufe jemals nach oben bekommen?
Wir waren nicht begeistert, hofften aber auf eine eventuell schöne Wohnung, die uns immerhin sechs Zimmer und einen ausgebauten Dachboden versprechen sollte.
Naja... was soll ich sagen. Die Wohnung an sich war schön und ich bin auch sicher, das wir alle sehr Euphorisch an diese Wohnung gingen. Aber nach der Besichtigung, als wir auf dem Zug warteten, kam die Ernüchterung.
Die Zimmer waren alle sehr klein - da brachte uns auch die Anzahl nichts. Der Hausflur ging gar nicht und noch dazu wollten die, das einer unserer Eltern eine Bürgschaft antreten würden.
Diese Wohnung fiel also auch weg.

In dieser Zeit bekamen wir einige Absagen. Zum einen, da keine Katzen gewollt waren oder schon jemand anderes gefunden worden war. Aber das Hauptproblem war fast immer: Keine WG!

Wir wurden mutlos, schauten sogar in der Zeitung nach.
Auch hier bekamen wir einen Termin, der direkt vor meiner Haustür war. Wir machten also einen Termin, den wir alle vier nachkommen würden.
Doch vor der Tür schaute uns die gute Dame an und fragte "Sie wollen alle in diese kleine Wohnung?"
Wir waren verwirrt - sie im übrigen ebenso.
Daher mussten wir erstmal alles aufklären. Ich glaube meine Enttäuschung sah man mir an, aber zum Glück sagte sie uns dann, das sie in de tat noch größere Wohnung hätte und uns diese auch noch zeigen kann, sobald sie dem anderen Mann die kleine zwei Zimmer Wohnung gezeigt haben würde.
Also gingen wir vor.
Und dann sahen wir die Wohnung.
Traumhaft, sage ich euch! Vier Zimmer, zwei Küchen, zwei Badezimmer, mit Badewannen, welche im Raum stehen, ein großer Hof, den man im Sommer zum Grillen nutzen kann oder ähnliches - und das so was von in der nähe der Stadt - und Kaufland ist keine zwei Minuten weg.
Wir hatten unsere Traumwohnung gefunden. Allerdings gab es da noch einen Haken... Die gute Dame hatte da noch eine Familie, eine Bekannte, die ebenfalls diese Wohnung haben wollte. Und diese würde den Zuschlag eher bekommen als wir.
Wir hofften also und saßen auf glühenden Kohlen.

Dennoch sahen wir uns nach anderen Wohnungen um - immerhin gingen wir davon aus, das diese Wohnung nichts wird. Allerdings gefiel uns auch keine andere Wohnung mehr so gut, wie diese.

Die letzte Wohnung war alles andere als Toll. Im Gegenteil... Von vier Zimmern war eins da, welches kein Durchgangszimmer war.
Die wollte keine von uns. Da konnten wir auch nichts dran schön reden - die war einfach hässlich und lag doof und alles im allen war die nicht so toll wie die andere Wohnung...!

Und dann, als unsere Nerven schon so was von Blank lagen kam der Anruf: "Wann können sie die Verträge unterschreiben kommen?"

Große Erleichterung bei uns allen - ich sags euch. Ich rief sofort Fatima - sie war zu dem Zeitpunkt wieder in Marburg - und verkündete ihr die frohe Botschaft!

Tja, wir dachten nun wird es easy... aber falsch gedacht. Die größten Probleme sollten noch kommen.
Lasst euch gesagt sein, egal wie viel man plant oder durchdenkt - bei einem Umzug kommt immer alles anders als man Denkt.

Der Vermieter musste noch viel machen in der Wohnung und wir mussten überlegen wer welches Zimmer bekommen, wie wir den Umzug am besten Planen, wer helfen kann und so weiter.
Das war in der tat sehr schwer - immerhin war Fatima nicht dabei und aus Marburg war dies echt schwer alles zu organisieren und zu schauen, das es bei uns allen passt.

Es klappte nichts! Alle Pläne wurden soweit über den Haufen geworfen und improvisiert oder es wurde wirklich Spontan etwas erledigt - das zerrte wirklich an unseren Nerven - vor allem Marcel und mir setzte das sehr zu und wir waren mit der Laune echt im Keller.
Da war einmal ich, die Tot unglücklich war, weil nichts klappte und zum anderen Marcel, der sehr genervt von meiner anfänglichen Euphorie war.

Der Umzug rückte näher und es war noch nichts getan - aber dafür sprangen fast alle Helfer ab. Aus meiner Familie halft niemand, lediglich drei Freundinnen halfen mit, Martin hatte auch niemanden mehr, Marcels Bruder ging nach kurzer Zeit und erst später kam noch eine Freundin von ihm... tja... und dann kam Fatima mit Bruder und ihrer Schwester, die im übrigen anpacken konnte, wie Hulk, und deren Verlobter.

Wir hatten zwei Wagen. Fattis Bruder hatte einen und die beiden Jungs hatten einen Gemietet, welcher bis 18 Uhr aber wieder zurück gebracht werden musste.

Das hieß, wir hatten alle keine Zeit!
Es mussten drei Wohnungen leergeräumt werden.
Fatima kam mit ihren ganzen hab und gut - und dies war auch das schnellste. Ich glaube sie hatte lediglich fünf große Kartons, inklusive Watson und fünf Möbelstücke- Fatima war somit schnell fertig. Das große Sofa hatten wir auch bereits Tage zuvor geholt.
Dann ging es zu den Jungs - die erste Ladung war schon Zeitgleich mit Fatimas Ladung gekommen, zudem waren Martin und ich in den Wochen davor schon immer mal wieder mit einem Bollerwagen gekommen und hatten dies und das gebracht - unteranderem stand bei ihnen schon eine Couch und eine neue Wohnwand.
Bei den Jungs ging es wohl am schnellsten - oder vielleicht kam es mir auch nur so vor.
Und dann wurde ausgeladen. Mit dem anderen Wagen fuhren wir dann zu mir.
Und das war wirklich hart. Ich hatte zum Glück alles große bereits raus, weshalb mein Zimmer bereits in der neuen Wohnung Zustand. Melody hatte ich ebenfalls am frühen morgen in die neue Wohnung gebracht.
Aber bei mir musste noch so einiges Abgebaut werden - Bett, Regal, Küche... Es war die Höhle.
Während dies also geschah und die erste Ladung geschafft war (ich glaube lediglich zwei Küchenschränke und die schwarze Kommode waren noch in meiner Wohnung), fuhren die Jungs Regale abholen und der Rest fuhr nach Ikea.
Ich glaube wir waren erst um 22.30 mit allem fertig.
Fatima musste dann erstmal den Kater sauber machen - dieser hatte sich durch den ganzen Stress und vor angst nämlich in die Metaphorische Hose gemacht. Und auch Shiva durfte erstmal ihren Teil der Wohnung betrachten... während mein Flynn so zugebaut war, das ich ihn nur erahnen konnte XD

In der Nacht bauten wir lediglich die zwei Betten auf und schliefen wie Tote.

Allerdings nicht lange, denn am Sonntag morgen kündigten sich bereits die ersten Helfer an.
Marcels Bester Freund - ein Elektriker, und eine Freundin von Fatima.

Wir schafften einiges an dem Tag, aber nicht alles.

Im laufe der Tage kam dann auch Marcels Mum und half uns bei der Küche - voll toll :D

Ich war wohl am längsten mit meinem Zimmer zugange - ich habe wohl auch den meisten klein Kram.

Aber so wirklich fertig sind die Zimmer immer noch nicht. In der Küche hätten wir gerne noch eine Spühlmaschine, in den Badezimmern fehlen so Dinge, die es liebenswert machen und auch die Jungs und Fatti wollen noch so das ein oder andere.
Ich weiß das Marcel gerne so einen alten Sessel haben mag für die leere Wohnzimmer Ecke und Fatima hätte gerne noch Vorhänge und einen Kratzbaum für den verrückten Kater.

Tja und ich? Ich hätte gerne Rollos, in Lila, und für meine Leseecke unter dem Bett einen Poeng Stuhl, mit Teppich - und dann ist da noch so dies ein oder andere Dekostück.
Es hat nämlich niemand von uns gestrichen, da niemand das Geld dafür hatte. Und da ich ja nur weiße Möbel habe, mit drei Schwarzen, wollte ich gerne mit Lila Accessoires eine schöne Wohlfühl Note setzten :D

Aber genug, es wird Zeit, euch zu zeigen, was ich aus meinem Raum gemacht habe ;)

Durch die Wohnungstür geht man direkt gerade aus weiter um in mein Zimmer zu kommen :3

Der Flur
Mein Reich


So sah es noch im Juni aus - und nun, im Oktober ist natürlich schon so einiges passiert.

Den Schreibtisch habe ich mir extra gekauft, bei Ikea. Und auch wenn es tatsächlich nicht mein Wunsch Objekt war... ich liebe ihn mittlerweile :D
Direkt am Fester mit meinen ersten Blumen im Blick.
Ich mag natürlich noch viel mehr Blumen holen :3


Dies ist eines von drei Billy Regalen, welches ich gekauft habe. In diesem kommen meine DVDs und daneben, wer erkennt ihn? Mein kleine Melody - die sich hier schon richtig eingelebt hat und einen neuen besten Freund gefunden hat ;)


Knapp hinter meinem Schreibtisch stehen meine anderen beiden Billy Regale. Hier sind allerdings nur meine Manga drin. Hinter diesen Regalen steht mein Hochbett und darunter mein Expedit Regal mit dem kleinen Beistelltisch - dies soll meine Leseecke werden.


Hier ist meine Beauty Lounge :D
Hier sitze ich täglich recht lange dran. Morgens zum fertig machen und stylen und abends zum abschminken und Bettfertig machen.
Das tolle hier dran ist, das man hier echt seine Ruhe hat - hinter meinen Regalen bin ich nämlich versteckt :D


Und das ist meine Hair Style Lounge ;)
Dies ist direkt neben meiner Tür und direkt gegenüber von meinem Bett, wie ihr in dem Spiegel erkennen könnt.
In dem Regal stehen meine geliebten Disney Figuren und meine Disney Filme :D


Manchmal wenn ich die Tür auflasse, dann schleicht sich Watson rein und schläft dann auf dem Käfig von Melody. Er könnte stundenlang da oben liegen und daher sagen wir auch immer, das die beiden nun die zwei neuen dicksten Freunde sind :D


Aber wirklich merken, das sich Watson wohl fühlt ist, wenn er die Kuscheldecke in Fatimas Zimmer in den Mund nimmt, daran nuckelt, den Milchtritt macht und laut dabei schnurrt. Das ist echt toll :D



Wie ihr seht, fehlt noch etwas von meinem Zimmer... aber das mag ich euch erst Präsentieren, wenn es auch fertig ist. ;)

Und bis dahin - macht's gut.


xxx

Aimée

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